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Warum die "become your best version Idee" soviel Unzufriedenheit schürt

31. März
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 23. Apr.


Überall die Idee, wir müssen uns optimieren. Prozesse in der Wirtschaft, Produktion muss effektiv werden, um Geld zu sparen, und Profite zu maximieren. Produktion als Spaßfaktor und Zufriedenheitsfaktor eines Produzenten ist schon lange adé. Handwerk als der Fachmann, der Qualitätsware herstellt ist nicht mehr bezahlbar. Schade, aber wahr. Nur einzelne Handwerker, die Künstlerstatus erreichen können sich leisten EInzelware händisch zu erstellen. Dieser Optimierungswahn ist jetzt in die Persönlichkeitsszene eingezogen.


Früher ging es in der Produktion darum, Prozesse zu standardisieren: schneller, günstiger, austauschbarer. Handwerk, Individualität und Stolz auf das eigene Werk sind dadurch oft in den Hintergrund gerückt. Und genau diese Logik taucht jetzt im Persönlichen wieder auf:

  • „Wie werde ich produktiver?“

  • „Wie optimiere ich meinen Schlaf, meine Ernährung, meine Routinen?“

  • „Wie hole ich mehr aus mir raus?“

Der Mensch wird dabei fast wie ein Projekt behandelt.


Das Ganze wird betitelt mit "Become your best Self!". Energetisch gesehen wird es einfach ganz schön eng!


⚙️ 1. Verdichtete, zielgerichtete Energie

Der Optimierungswahn fühlt sich energetisch oft so an:

  • enge, fokussierte Energie

  • stark nach außen gerichtet („leisten, erreichen, verbessern“)

  • kontrollierend, strukturierend

Das ist keine „schlechte“ Energie – sie entspricht eher dem, was man als männliches Prinzip / Yang-Energie bezeichnen würde: zielorientiert, machend, effizient.



👉 Problematisch wird es, wenn diese Energie dauerhaft dominant ist.


🌊 2. Verlust von fließender, nährender Energie


Das, was du vermisst (Handwerk, Freude, echtes Erleben), entspricht energetisch eher:

  • weiter, weicher, fließender Energie

  • präsent im Moment

  • schöpferisch statt nur funktional


Das wäre das Gegenstück – oft als weibliches Prinzip / Yin-Energie beschrieben.

👉 Wenn diese Energie fehlt, entsteht:

  • innere Leere trotz Leistung

  • Erschöpfung

  • Gefühl von „ich funktioniere nur noch“


🔄 3. Daueranspannung im System


Energetisch gesehen bleibt das System im „Aktivierungsmodus“:

  • wie ein Motor, der ständig auf Drehzahl läuft

  • wenig echte Regeneration

  • Nervensystem eher im „Tun“ als im „Sein“

Das kann sich äußern als:

  • innere Unruhe

  • Druckgefühl

  • Schwierigkeiten, einfach „nichts zu tun“


🧠 4. Identität wird an Energiefluss gekoppelt

Ein zentraler Punkt:

Die eigene Energie wird an Leistung gebunden.

Das heißt unbewusst:

„Ich bin nur dann wertvoll, wenn ich in Bewegung, Entwicklung, Verbesserung bin.“

Energetisch führt das dazu, dass man sich selbst kaum noch in ruhigen, stillen Zuständen spürt.


🌱 5. Was würde Ausgleich bedeuten?

Nicht „keine Optimierung mehr“, sondern:


  • Wechsel zwischen Spannung und Entspannung

  • Räume ohne Ziel oder Zweck

  • Dinge tun, die keine „Verbesserung“ bringen müssen


Energetisch:👉 von nur linearer, zielgerichteter Energie zurück ins Gleichgewicht mit 👉 zyklischer, lebendiger Energie


!! Spannenderweise, in einer Welt, wo die Frau historisch gesehen, doch mehr Macht denn je hat, haben wir energetisch gesehen ein super Ungleichgewicht. Und das "sexy perfekt" aussehende Model (& auch hier ich finde alle sehen irgendwie gleich aus - wo ist das Individuum) ist ein perfektes Beispiel wie die männliche Energie, weibliche Energie verzerren kann.


Daher - diese Idee von become your best version - ist wirklich nur mit viel Vorsicht zu genießen!


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